Infrastrukturmaßnahmen für die Radwege im Münsterland.
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Das Fördergeld liegt auf der Straße: Zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen für die Radregion Münsterland umgesetzt

Erste Phase des EFRE-Förderprojekts „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“ beim Thema Infrastruktur abgeschlossen

MÜNSTERLAND. Fördermaßnahmen der Europäischen Union und des Landes sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar und auch nicht immer vor der eigenen Haustüre zu sehen. Anders ist es beim Projekt "Schlösser- und Burgenregion Münsterland". Gestartet im Jahr 2019 hat es im Bereich Infrastruktur inzwischen knapp drei von rund sechs Millionen Euro im wahrsten Sinne auf die Straßen im Münsterland gebracht – in Form von abgesenkten Bordsteinen, neuem Asphalt und einer Brückenerweiterung. Ziel ist die Verbesserung der Radwege, insbesondere entlang der 100 Schlösser Route, damit das Münsterland weiterhin als Premium-Radregion auftreten kann.

"Eine Radtour auf der 100 Schlösser Route soll für Radfahrerinnen und Radfahrer ein Erlebnis sein, deswegen muss auch die Basis stimmen", sagt Kerstin Clev, Leiterin für das Projekt "Schlösser- und Burgenregion Münsterland" beim Münsterland e.V. "Insgesamt haben schon 19 Kommunen bauliche Maßnahmen im Rahmen des Förderprojekts umgesetzt. Sie alle haben einzelne Anträge gestellt und die Baumaßnahmen abgewickelt. In einer zweiten Phase stehen noch in 17 Orten Maßnahmen zur Verbesserung der Wegeinfrastruktur an."

Konkret wurden Radwegebau-Maßnahmen in folgenden Städten und Gemeinden umgesetzt: Ahlen, Ascheberg, Billerbeck, Borken, Dülmen, Ennigerloh, Heiden, Hörstel, Horstmar, Ibbenbüren, Legden, Lienen, Lippetal, Raesfeld, Rosendahl, Sendenhorst, Wadersloh, Warendorf und Wettringen.

"Die Maßnahmen waren sehr vielfältig", sagt Hajo Gerdemann, zuständig für den Bereich Infrastruktur im Förderprojekt. "Das Spektrum reicht von der Verbreiterung der Brückenkappe zur sicheren Führung des Radverkehrs auf der Emmerbachbrücke in Ascheberg bis zu neuen Oberflächenbelägen längs der Haddorfer Seen in Wettringen."

In den nächsten Jahren hat das Projekt-Team darüber hinaus noch Pläne im Bereich E-Mobilität, etwa für den Ausbau von E-Bike-Lade- oder Verleihstationen, sowie im Bereich Marketing für die Schlösser- und Burgenregion und die 100 Schlösser Route. Auch das Thema Marktforschung soll zusätzliche Erkenntnisse bringen und somit eine zielgruppenorientiertere Ausrichtung ermöglichen. 50 Prozent der finanziellen Mittel kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 30 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen, 20 Prozent werden von den Projektpartnern in der Region gestemmt. Mit rund zehn Millionen Euro Gesamtvolumen ist das Förderprojekt eines der größten touristischen Vorhaben, das die Region je gemeinsam angestoßen hat.

Weitere Informationen

Im Förderprojekt "Schlösser- und Burgenregion Münsterland" arbeiten die Kommunen und Kreise der Region, der Münsterland e.V., touristische Akteure sowie Schloss- oder Burgbesitzer und -betreiber zusammen. Von 2019 bis 2022 soll mit den vier Vorhaben Informations- und Leitsystem, Radtouristische Infrastruktur, Erlebnisqualität und Ausbau eines KMU-Netzwerks das Münsterland als Schlösser- und Burgenregion gestärkt werden. Darüber hinaus soll das Premiumprodukt "100 Schlösser Route" weiterentwickelt werden.

www.touristiker-muensterland.de/schloesser-burgen

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